Wohlbefinden

Was Wohlbefinden für mich bedeutet

Wohlbefinden bedeutet für mich nicht, dass jeder Tag perfekt geplant sein muss oder dass ich jeden Morgen und jeden Abend dieselben Routinen einhalte.

Ganz im Gegenteil.

Am wohlsten fühle ich mich an den Tagen, an denen ich einfach Zeit für mich habe. Wenn ich alles in Ruhe angehen kann, keine Stressfaktoren von außen da sind und ich für einen Moment einfach nur mit mir selbst sein kann.

Dafür brauche ich eigentlich gar nicht viel.

Ein sauberes und aufgeräumtes Zuhause. Gemütliche Kleidung. Ein gutes Buch. Zeit für meine eigenen Projekte. Oder einfach ein paar Stunden, in denen ich mich um mich selbst kümmern kann.

Ich würde gerne sagen können, dass ich einen perfekt strukturierten Alltag mit festen Morgen- und Abendroutinen habe – aber so ist es bei mir nicht.

Ich arbeite in Schichten und dadurch sieht fast jeder meiner Tage anders aus. Mal beginnt mein Tag früh, mal später. Deshalb habe ich für mich gelernt, dass eine Routine nicht unbedingt an eine bestimmte Uhrzeit gebunden sein muss.

Es können auch einfach kleine Dinge sein, die immer wieder ihren Platz in meinem Alltag finden.

Morgens trinke ich meistens meinen Matcha. Ich versuche, nach dem Aufstehen nicht sofort zum Handy zu greifen und meinem Kopf erst einmal etwas Zeit zu geben. Meine erste Mahlzeit esse ich meistens etwas später und auch bestimmte Dinge, die mir persönlich wichtig sind, versuche ich regelmäßig in meinen Alltag einzubauen.

Keine perfekte Routine. Keine feste Uhrzeit.

Einfach kleine Gewohnheiten, die zu meinem Leben passen.

Und vielleicht ist genau das etwas, das ich inzwischen anders sehe: Eine Routine muss nicht perfekt aussehen, damit sie einem guttut.

Manchmal bedeutet Wohlbefinden für mich auch einfach, zu merken, dass heute nicht mein Tag ist. Dann lenke ich mich ein bisschen ab, mache mir etwas Leckeres zu essen oder gönne mir ein Bad.

Vor allem aber habe ich gelernt, mir Zeit für mich zu nehmen.

Nicht nur morgens. Nicht nur abends. Sondern dann, wenn ich merke, dass ich sie brauche.

Denn unser Leben passt nicht immer in einen perfekten Tagesplan.

Und vielleicht müssen unsere Routinen das auch gar nicht.

Sie dürfen sich unserem Leben anpassen – und nicht unser Leben den Routinen.

Für mich geht es deshalb weniger darum, jeden Tag alles gleich zu machen. Es geht darum, kleine Dinge zu finden, die mir guttun und zu denen ich immer wieder zurückkehren kann.

Und wenn du zu den Menschen gehörst, die ständig für andere da sind, dann möchte ich dir etwas mitgeben:

Fang auch bei dir selbst an.

Denn wenn du mit dir selbst im Einklang bist und dir die Zeit gibst, die du brauchst, kann es sich irgendwann auch leichter anfühlen, für andere da zu sein.

Vielleicht bedeutet Wohlbefinden manchmal gar nicht, mehr zu tun.

Vielleicht bedeutet es, sich selbst wieder ein bisschen mehr Raum im eigenen Leben zu geben. 🤎

„Routinen dürfen sich deinem Leben anpassen – und nicht dein Leben den Routinen.“

Routinen müssen nicht perfekt sein ♡


Nicht jeder Alltag läuft nach demselben Rhythmus. Und nicht jede Routine muss jeden Tag zur gleichen Uhrzeit stattfinden. Für mich sind es vielmehr kleine Dinge, zu denen ich immer wieder zurückkehren kann – dann, wenn sie gerade in mein Leben passen.

01 – Nach dem Aufstehen ☀️
Den Tag nicht sofort nach außen richten.

„Ich versuche, nach dem Aufstehen nicht direkt zum Handy zu greifen. Manchmal gelingt es besser, manchmal weniger. Aber schon diese kleine Zeit, bevor Nachrichten, Social Media und der Alltag beginnen, kann einen Unterschied machen.“

02 – Wenn ich Zeit für mich brauche ♡
Zeit für dich muss keinen festen Termin haben.

„Manchmal möchte ich lesen, an meinen Projekten arbeiten, etwas für mich tun oder einfach meine Ruhe haben. Ich versuche, diese Momente nicht mehr als verlorene Zeit zu betrachten. Sie sind Zeit, die ich mir selbst schenke.“

03 – Kleine Dinge, die immer gehen ☕️

„Eine Routine muss nicht groß sein, um dir gutzutun.“

04 – Wenn heute einfach nicht mein Tag ist 🛁

„Nicht jeder Tag muss produktiv sein. Wenn ich merke, dass heute einfach nicht mein Tag ist, darf auch etwas anderes wichtig sein: Ablenkung, etwas Leckeres zu essen, ein Bad oder einfach Ruhe.“

„Meine Wohlfühl-Liste“

Wenn ich heute etwas für mich tun möchte …

Manchmal hilft es, für einen Moment innezuhalten und sich ganz bewusst zu fragen: Was brauche ich heute eigentlich?Nicht morgen, nicht nächste Woche – sondern genau jetzt.

Nimm dir einen kleinen Moment und fülle die Sätze für dich aus. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Schreib einfach das auf, was dir als Erstes in den Kopf kommt. ♡

Vielleicht braucht es heute gar nicht viel. Manchmal beginnt Wohlbefinden einfach damit, sich selbst wieder ein bisschen zuzuhören. ♡

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